Rauchen aufhören

Es freut mich sehr, dass du diesen Weg zu meinem ausführlichen Ratgeber zum Thema „Rauchen aufhören“ gefunden hast und an dieser Stelle natürlich auch: „Glückwunsch zu deiner Entscheidung!“.

Jeder, der von den Zigaretten loskommen möchte, vielleicht schon „mittendrin im Prozess“ und somit auf dem besten Weg zum Nichtraucher ist, schon eine Raucherentwöhnung hinter sich hat, bereits rauchfrei ist, egal über welchem Weg, ob mit Hypnose oder z.B. Raucherspritze, oder durch den eigenen Willen, kann meinen ausführlichen Ratgeber nutzen um sich den Weg bzw. das restliche Stück des Weges zu erleichtern.

Wenn du mit dem Rauchen aufhören möchtest, dann glaub mir – Du kannst es schaffen! Es ist nicht immer einfach, aber es wird sich lohnen!

Ich wünsche dir an dieser Stelle viel Kraft, Mut, Willensstärke und natürlich auch Durchhaltevermögen. Als Belohnung wartet auf dich ein tolles, rauchfreies Leben – und jetzt wünsche ich dir viel Spaß beim Lesen!

Nichtraucher werden umfassend erklärt

Bevor ich dir im unteren Bereich hilfreiche und praktische Tipps gebe, wie du es endlich schaffen kannst mit dem Rauchen aufzuhören, möchte ich im Folgenden genauer auf das Thema „Rauchen“ bzw. „Nichtrauchen“ eingehen. Nichtraucher/in werden muss gar nicht so schwer sein, wie es sich viele vorstellen. Alles, was der angehende Nichtraucher dazu benötigt, ist etwas Zeit, Geduld und vielleicht auch ein wenig Vorstellungsvermögen. In dem nun folgenden Ratgeber werde ich dich umfassend informieren wie du es schaffen kannst Nichtraucher zu werden – sowohl auf mentaler als auch auf physischer Ebene.

Lass uns am Besten gleich starten:

Wie werde ich Nichtraucher?

Lass uns gemeinsam das Nichtrauchen visualisieren. Das geschieht, indem du dir die Zigarette in der Vorstellung entweder durch
  • nichts
  • oder durch ein anderes Bild 
ersetzt.
Mit allen Sinnen visualisieren

Das Visualisieren um endlich Nichtraucher zu werden funktioniert durch geistiges Umerleben von Momenten, in denen gewohnheitsmäßig zur Zigarette gegriffen wird. Dabei sollte man diese Situationen mit allen zur Verfügung stehenden Sinnen visualisieren und neu erleben:

  • Tastsinn
  • Innere Emotionen 
  • Geruchssinn
  • Geschmackssinn
  • Optik
  • Gehör 
Beispiele für Situationen die eine geistige Neuprogrammierung erfordern:
  • Die Zigarette nach dem Essen
  • Das Rauchen in Gesellschaft
  • Das Rauchen am Computer
  • Die gemeinsame Zigarette nach einer Liebesnacht
  • Das Rauchen beim Alkoholgenuss
  • Die Morgenzigarette

Man könnte in diesem Fall sagen, dass der Raucher/in (in diesem Fall du) dich am Besten durch gezielte Imagination auf den Pfad des mentalen Nichtrauchers begibst. Dabei leistet das Bewusstsein mithilfe dieser positiven Visualisierungen einen ersten wichtigen Schritt für ein zukünftiges Leben als Nichtraucher. Dieses Nichtrauchen in der mentalen Vorstellung geschieht völlig ohne Schmerzen, oder unangenehme Entzugserscheinungen. Wir sprechen hier immer noch von einem vorausgehenden Denkprozess. Der körperliche Nikotinentzug steht noch bevor, doch auf diesen bereitet man sich schließlich auch mental vor. Davon abgesehen fallen durch die Visualisierungsübungen keine Ausgaben für etwaige Nikotinmedikamente an. Diese Nichtrauchermedikamente können zwar eine Hilfe, oder etwaige Suchterleichterung bei einem Weg vom Raucher zum Nichtraucher darstellen, sie werden aber im Rahmen der hier vorgeschlagenen Visualisierungsmethode einfach nicht benötigt. 

Jeder Raucher/in hat seine eigenen speziellen Gewohnheiten und Rituale, bei denen er mehr oder minder regelmäßig zur Zigarette greift. Das Einzige, was durch diese Visualisierungen (ab)verlangt wird, ist keineswegs ein sofortiger Verzicht auf deinen Rauchkonsum durch eine Verringerung der tatsächlich gerauchten Zigaretten. Nimm dir einfach regelmäßig die Zeit und beginne dir gedanklich ein Leben ohne Zigaretten und ohne Sucht vorzustellen. Lasse deiner visualisierenden Kreativität freien Lauf! Je öfter und intensiver diese Neuprogrammierung erfolgt, desto eher dürftest du dich an ein Leben als Nichtraucher gewöhnen. Du wirst merken: Zum Nichtraucher werden ist gar nicht so schwer!

Sofort Nichtraucher werden

Du willst ganz schnell Nichtraucher/in werden, am Besten sofort? Klar, auch das ist möglich! Wofür einige Menschen Planung und eine längerfristige Strategie benötigen, brauchen andere nur eine klare Entscheidung. Bist du der Typ, der schnell oder gar sofort Nichtraucher werden kann?

Es geht darum den eigenen Willen und die eigene Entscheidungsfreiheit über Angewohnheiten, wie das Rauchen, zu stellen. Wenn dir deine Wünsche und Ziele wichtiger sind als die Pflege deines inneren Schweinehundes, der sich jede halbe Stunde eine Zigarette anzünden könnte und damit der Sucht nachgibt, dann solltest du nicht zu lange zögern.

Du musst dich lediglich entscheiden sofort Nichtraucher zu sein und schon bist du es tatsächlich und das mit all den gesundheitlichen, sozialen und finanziellen Vorteilen. Trau dich dein Leben nachhaltig zu verbessern, denn genau das bedeutet „Rauchen aufhören“. Du wirst dich nach einiger Zeit sicherlich schnell besser fühlen und auch dein Körper, deine Gesundheit und deine Haut werden es dir danken! Um Beschränkungen wie Rauchverbote, oder Nichtraucherbereiche wirst du dich nicht mehr kümmern müssen! Zusätzlich dürfte dir vermutlich auffallen, dass du ein wenig wohlhabender geworden sind, vorausgesetzt du bleibst deiner neuen Entscheidung treu!

Glaube daran sofort Nichtraucher werden zu können! Wenn du erst bemerkt hast, dass Rauchen aufhören auch viele positive Aspekte zu bieten hat, gleicht die Vorstellung rückfällig zu werden einem Albtraum. Du kannst jetzt in diesem Augenblick Nichtraucher werden. Keine Angst, im Folgenden findest du noch viele weitere praktische Tipps und Hilfestellungen, damit du auch wirklich Nichtraucher/in bleibst.

Hier findest du einige hilfreiche Tipps wie du auch rauchfrei bleiben kannst, egal ob durch materielle Belohnungen, Sport, Selbsthypnose, Essen oder einem gesünderen Leben. Nur wenn es dir extrem schwer fallen sollte, dich mit einem Ruck vom Nikotin loszusagen, dann solltest du ein mittelfristiges Nichtraucher-Programm, Nichtraucher-Medikamente, oder sogar eine Nichtraucher-Therapie in Betracht ziehen. Egal ob du dein Ziel Nichtraucher zu werden mit oder ohne unterstützenden Hilfsmitteln erreichst, letztendlich sorgt nur dein Wille für ein rauchfreies Leben ohne Zigaretten.

Wichtiger Hinweis: Herzinfarktpatienten, Frauen in der Schwangerschaft, aber auch Menschen, die sich aus anderen Gründen gerade in ärztlicher Behandlung befinden bzw. unter Krankheiten leiden, sollten sich für alle Fälle mit ihrem Arzt in Verbindung setzen, bevor sie abrupt das Rauchen aufhören.

Das mittelfristige Nichtraucher Programm

Das Nichtraucher-Programm als individueller und geplanter Prozess
Wem das Rauchen aufhören sehr schwer fällt, der könnte Zeit brauchen um diese Angewohnheit langfristig und dauerhaft abzulegen. Manche Menschen haben es leichter, wenn sie das Rauchen aufhören als ein mittelfristiges Projekt betrachten, in dem sie sich ihr persönliches Nichtraucher Programm zusammenstellen.

Die Hemmschwelle sich zu einem Totalentzug durchzuringen und sofort Nichtraucher zu werden ist größer, als bei einem „Entzug auf Raten“. Entzugssymptome treten nicht sofort auf bzw. werden diese voraussichtlich so gering ausfallen, dass diese kaum wahrgenommen werden. Anfangs merkt man gar nicht, dass man auf Entzug ist. Wer seinen Zigarettenkonsum von 25 Zigaretten auf 22 Zigaretten am Tag reduzieren wird, kann einen ersten Erfolg beim Rauchen aufhören für sich verbuchen.

Der Vorteil ist: Die Geschwindigkeit deines Nichtraucher-Programms bestimmst du selbst. Je stärker dein Tabakkonsum, desto mehr Zeit wird möglicherweise für das Nichtraucher Programm benötigt werden. Erstell dir dein eigenes Nichtraucher Programm, indem du deinen täglichen Zigarettenkonsum nach eigenen Vorstellungen verringerst. Dadurch kannst du das Rauchen aufhören an deinem gewünschten Zeitrahmen ausrichten.

Du traust dir noch nicht zu dieses mittelfristige Nichtraucher Programm zu bewältigen? Ändere doch einfach deine Rauchgewohnheiten. Damit dir der Abschied von den Zigaretten nicht so schwer fällt, könntest du eine unbekanntere Zigarettenmarke wählen, die dir überhaupt nicht zusagt bzw. die dir nicht so gut schmeckt wie deine Zigarette. Für Konsumenten von Markenzigaretten stellt Zigaretten selbst drehen, oder das Rauchen von Zigaretten Sticks eine gute Alternative dar. Der womöglich als schlechter empfundene Geschmack schmälert das Rauchvergnügen. Auch das Bauen, Drehen und Kleben der Zigaretten erfordert eine gewisse Zeit und Planung. Wenn dich diese Punkte stören, dann sollte man auf Zigaretten Sticks oder Zigaretten selbst drehen wechseln, schließlich lautet dein Ziel: Nichtraucher werden!

Das Rauchen aufhören nach dem Urlaub

Das Rauchen aufhören nach einem vorab festgelegten Ereignis ist eine erfolgreiche Methode Nichtraucher zu werden. Dieses Ereignis kann ein Urlaub sein, oder lediglich ein Stichtag (wie zum Beispiel der eigene Geburtstag), ab dem man mit dem Rauchen aufhören wird. Wenn du tatsächlich Nichtraucher werden willst und das sogar im Urlaub, dann hast du dir diese Ferien bzw. diese Auszeit redlich verdient. Natürlich solltest du nach dieser Reise auch wirklich nicht mehr Rauchen.

Überlege dir, wo du mit deinem gesparten Geld hinfahren kannst bzw. wo du zukünftig hinfliegen möchtest. Soll es eine mehrwöchige Rundreise, zwei Wochen Strandurlaub, eine Städtereise oder ein Wochenendtrip werden? Lass deiner Fantasie freien Lauf und freue dich auf deine rauchfreie Zeit!

Wenn du dich für das Rauchen aufhören nach den Ferien, oder einem anderen Stichtag deiner Wahl  entschieden hast, berücksichtige bitte auch meine Tipps wie du sofort Nichtraucher werden kannst, schließlich ist die „Stichtag – Methode“ mit einem abrupten Entzug vergleichbar. Der Unterschied zur Stichtag – Methode liegt in der Möglichkeit sich vor dem Nichtraucher werden gedanklich auf das nicht mehr Rauchen einzustellen.

Einige ehemalige Raucher haben die Taktik der Nikotinsubstitution erfolgreich eingesetzt und die Zigaretten für eine Weile mit Nikotinbonbons, Nikotinpflaster oder z. B. Nikotintabletten ersetzt – eine Möglichkeit dem langfristigen Ziel „Endlich Nichtraucher werden“ deutlich näher zu kommen.

Der Einsatz von Nichtraucher Medizin während des Nikotinentzugs (z. B. Nikotinkaugummi) ist eine bewährte Taktik. Bei begründeter Angst vor Nikotinentzug Symptomen kommt die Nikotinsubstitution durch z. B. Nikotintabletten als Weg in Betracht. Dazu gehören:
  • Nikotinpflaster
  • Nikotinkaugummi
  • Nikotintablette
  • Nikotinbonbon
  • Nikotin Nasenspray

Die einzelnen Präparate unterscheiden sich in der Regel in erster Linie durch die Höhe ihrer Dosierung voneinander. Bei der Wahl eines Präparates spielt es daher eine wichtige Rolle, wie dein bisheriges Rauchverhalten aussah, ob du beispielsweise ein starker oder ein mittelstarker Raucher/in sind. Du solltest dich vor der Anwendung dieser medizinischen Hilfsmittel unbedingt von medizinisch fachkundiger Seite beraten lassen, welche Mittel für dein Vorhaben am besten geeignet sind. Das bisher als Tabakrauch inhalierte Nikotin wird bei der Nikotinsubstitution in anderer Form aufgenommen, z. B. als Nikotinpflaster oder Nikotin Nasenspray.  Die Einnahme von Nichtraucher Medizin richtet sich oft gegen die psychische Abhängigkeit, das Nikotin in Zigarettenform bzw. als Rauch aufnehmen zu müssen. Nikotinentzug Symptome werden dabei durch die Zufuhr von Nikotin in anderer Form (z.B. Nikotinkaugummi) vermieden bzw. reduziert. Als zweiter Schritt wird anschließend die Nichtraucher Medizin reduziert. Dies bedeutet, dass die Dosierung der Nikotinkaugummi, Nikotinpflaster, etc. langsam verringert wird. Das ist notwendig, da ansonsten weiterhin eine körperliche Abhängigkeit von Nikotin bestehen bleibt. Der rein körperliche Nikotinentzug ist durch das Verabreichen von Nichtraucher Medizin für viele Menschen leichter zu bewältigen. Die zukünftigen Nichtraucher und Nichtraucherinnen setzen lediglich im Laufe der Zeit die Dosierung der Nikotintabletten oder Nikotinbonbons herunter. Dies kann durch den Kauf gleicher Präparate mit niedrigerem Wirkstoffanteil geschehen, oder auch durch den Ersatz z. B. von Nikotin Nasenspray, oder durch schwächere Nikotinkaugummis.

Das therapeutische Nichtraucher Programm bei einem Arzt

Manchen Rauchern fällt es leichter nicht mehr zu rauchen, wenn sie dabei persönliche Hilfe bekommen. Eine Nichtraucher Therapie ist ganz besonders dann zu empfehlen, wenn bereits andere Anstrengungen nicht zum gewünschten Erfolg geführt haben. Erkundige dich am besten bei deinem Arzt, in wie weit eine Nichtraucher Therapie für dich geeignet wäre. Selbstverständlich kann die Nichtraucher Therapie nach einigen weiteren Kriterien unterschieden werden. Zu berücksichtigen ist auch noch wie viel Zeit die Therapie wöchentlich in Anspruch nehmen kann und wie lange sie dauern wird. Sprich einfach mit deinem Arzt, welche Nichtraucher Therapie für dich die Richtige ist.

Rauchen aufhören – Wichtige Impulse und Ideen

Wenn du mit dem Rauchen aufhören möchtest und das am Liebsten gleich sofort, dann solltest du auf jeden Fall den Versuch wagen. Auch wenn spontane Entschlüsse nicht immer gelingen, bedeutet das nicht, dass das beim „Nichtraucher werden“ auch der Fall ist! Ich kenne einige Menschen, die von einen auf den anderen Moment entschieden haben, dass sie mit dem Rauchen aufhören möchten und sie haben es bis heute erfolgreich durchgehalten. Ich gehöre übrigens auch zu diesen Menschen, obwohl ich über 8 Jahre täglich geraucht habe. Es ist also möglich! Wenn auch du den kurzen Weg wählen möchtest endlich Nichtraucher zu werden und um ein rauchfreies Leben zu beginnen – starte jetzt! Damit es dir zukünftig leichter fällt, habe ich dir hier 10 Schritte aufgelistet, die dir helfen werden:

Rauchen aufhören: Die Vorbereitung

Wie in einer Verhaltenstherapie sollten sich Raucher gründlich auf die Zeit als Nichtraucher vorbereiten, sich selbst beobachten, die persönlichen Gründe erarbeiten, sich mit ihren Gewohnheiten auseinander setzen und sich bewusst werden, dass das Rauchen wieder verlernt werden muss.

Rauchen muss wieder verlernt werden!

Das Rauchen wieder zu verlernen erfordert in der Regel Zeit, was allerdings nicht bedeutet, dass du nicht sofort damit beginnen kannst! Sowohl der Körper als auch der Geist können und werden sich an die Zeit als Nichtraucher gewöhnen – es gibt wie gesagt genügend erfolgreiche Beispiele und du kannst auch eins werden!

Wenn Du unbedingt besonders schnell mit dem Rauchen aufhören willst, dann möchte ich dir hier ein paar wichtige Regeln mit auf deinen Weg geben:

Rauchen aufhören Impuls 1: Weshalb rauchst du?
Beantworte dir erst einmal eine Frage: Warum überhaupt rauchst du? Die gesundheitlichen, finanziellen aber auch sozialen Nachteile sind nicht von der Hand zu weisen. Mach dir deine Abhängigkeit bewusst! Bist du es noch, der entscheidet, ob und wann geraucht wird?

Rauchen aufhören Impuls 2: Lege ein konkretes Datum fest!
Lege Dir ein Datum fest – und bleib bei diesem! Am Besten ist es, wenn es ein Datum ist, an welches du dich sehr leicht erinnern kannst. So kannst du später leichter errechnen wie viele Tage du es schon geschafft hast Nichtraucher zu werden.

Rauchen aufhören Impuls 3: Lenk dich ab
Besonders die ersten Tage können unangenehm und fordernd werden, daher solltest du für genügend Ablenkung sorgen. Wichtig ist auch, dass du alle Rauchutensilien wie z.B. Zigarettenschachteln, Aschenbecher und Feuerzeuge entfernst um nicht mehr an das Rauchen erinnert zu werden.

Rauchen aufhören Impuls 4: Trinke regelmäßig und ausreichend Wasser
Halte stets ein Glas Saft oder Wasser bereit und nippe ab und zu daran. Wechsle am Besten auch mal die Geschmacksrichtung. So beanspruchst du deine Sinne und zudem unterstützt du durch die wichtige Flüssigkeit deinen Körper.

Rauchen aufhören Impuls 5: Integriere Bewegung in den Leben
Nichtraucher werden ist nicht nur ein Entschluss gegen Zigaretten, sondern auch ein Entschluss für ein gesünderes und glücklicheres Leben. Diesen Entschluss solltest du unterstützen, indem du mehr Bewegung in deinen Alltag integrierst. Lauf lieber anstatt den Bus oder das Auto zu nehmen. Steige die Treppen rauf, statt den Lift zu benutzen. Körperliche Aktivität wirkt entspannend und wird deine Stimmung verbessern.

Rauchen aufhören Impuls 6: Denke positiv
Entzugserscheinungen können unangenehm sein, aber sie sind auch ein Zeichen dafür, dass der Körper sich von den Auswirkungen des Tabakkonsums erholt. Zunächst sind erhöhte Empfindlichkeit, das Verlangen zu rauchen und eine schlechtere Konzentrationsfähigkeit eher normal – mach dir nichts daraus, denn diese Begleiterscheinungen werden i.d.R. nach kurzer Zeit verschwinden und dir wird es wieder besser gehen.

Rauchen aufhören Impuls 7: Verändere deinen Alltag
Meide erst einmal die Orte, an denen du dir regelmäßig Zigaretten besorgt hast. Natürlich ist es wichtig, dass du diese Ort nur zu Beginn deiner Rauchentwöhnung meidest, aber du musst es dir ja nicht unnötig schwer machen. Vielleicht wird es auch nötig sein, zunächst Kneipen zu meiden oder Aufenthaltsräume, in denen viel geraucht wird. Suche nach neuen Wegen und überrasche dich dabei selbst, schließlich führst du jetzt ein neues und gesünderes Leben!

Rauchen aufhören Impuls 8: Es gibt keine Ausreden
Eine Krise oder auch eine gute Nachricht ist keine Entschuldigung dafür, „nur die eine Zigarette“ zu rauchen. Die eine gibt es nicht, du wirst noch eine wollen und anschließend noch eine.. Zudem demoralisierst du dich selbst durch dieses Verhalten. Wenn du mit dem Rauchen aufhören möchtest, dann ist es besonders wichtig, dass dein Verhalten auch eine Entscheidung widerspiegelt. Aus diesem Grund – es gibt keine Ausreden und auch keine Gründe wieder mit dem Rauchen zu beginnen.

Rauchen aufhören Impuls 9: Gönn dir etwas Gutes
Vergiss nicht dich auch mal zu verwöhnen. Spare das Geld, das du sonst für Zigaretten ausgegeben hast und kaufe dir etwas Besonderes dafür – etwas, das du dir sonst nicht leisten würdest. So wirst du leichter lernen, dass sich der Tausch: „Zigaretten für ein schöneres Leben“ lohnt. Zudem wirst du durch diese Gegenstände häufiger daran erinnert, wie weit du schon bist! Mach weiter!

Rauchen aufhören Impuls #10: Achte auf eine Ernährung
Vermeide stark fetthaltige Zwischenmahlzeiten! Iss stattdessen viel Obst oder frisches Gemüse wie Karotten, Paprika und Gurken oder wähle zuckerfreien Kaugummi oder zuckerfreie Süßigkeiten. Auch hier gilt: Du startest in ein neues, gesünderes und bewussteres Leben. Das sollte auch stets deine Ernährung widerspiegeln. So kannst du dir zum Beispiel in diesem Zusammenhang auch gleich neue Ziele suchen, wie z.B. abnehmen, einen Sixpack, oder auch eine neue Diät, die du schon immer mal ausprobieren wolltest. Gib deinem Leben eine neue und gesündere Richtung!

Rauchen aufhören Impuls #11: Triff Entscheidungen!
Triff die Entscheidung endlich rauchfrei werden zu wollen um in ein neues Leben als Nichtraucher bzw. Nichtraucherin durchstarten zu können! Mit dieser Entscheidung erlangst du nicht nur verlorene Kontrolle über dein Leben zurück, sondern du wirst auch noch in den Genuss finanzieller und gesundheitlicher Vorteile kommen.

Rauchen aufhören Impuls #12: Rauchfrei werden mit Vorbildern
Rauchfrei werden mit Vorbildern – sei es in deinem Freundeskreis, oder auch bei Prominenten. Überlege, wer in deinem Bekanntenkreis auch rauchfrei wurde. Warum sollte es dir nicht auch gelingen, endlich rauchfrei zu werden? Frage deine Vorbilder wie sie es geschafft haben, vielleicht haben sie ja hilfreiche Tipps für dich?

Rauchen aufhören Impuls #13: Rauchfrei Wettbewerb veranstalten
Eine weitere gute Möglichkeit endlich Nichtraucher zu werden lautet: Rauchfrei Wettbewerb.

Möchtest du zum Beispiel gemeinsam mit Freunden und Freundinnen Nichtraucher werden, dann veranstaltet doch einen gemeinsamen Wettbewerb, wer am längsten rauchfrei bleibt bzw. wer es schafft endlich Nichtraucher zu werden. Ihr könnt zum Beispiel eigene Preise festlegen, oder aber auch das gesparte Geld für zum Beispiel einen gemeinsamen Urlaub nutzen. Vielen Menschen fällt es in einer Gruppe leichter endlich mit dem Rauchen aufzuhören, von daher kann dich bzw. euch ein Rauchfrei Wettbewerb sicher dabei unterstützen.

Rauchen aufhören Impuls #14: Nenne dich Nichtraucher (bzw. Nichtraucherin)
Berichte deinen Freunden, der Familie und deinen Kollegen von diesem wichtigen Schritt. Je mehr Leute von deiner Entscheidung wissen, endlich rauchfrei zu sein, desto unangenehmer könnte ein Rückfall erscheinen. Dieser Druck könnte dich zusätzlich motivieren

Rauchen aufhören Impuls #15: Erlebe jeden Tag bewusst
Genieße deine rauchfreien Tage im vollen Bewusstsein, dass du frei bist und Zigaretten nicht mehr nötig hast. Nimm dir einen Tag nach dem anderen vor. Jeder Tag ohne Zigaretten tut dir selbst, deiner Gesundheit, deinem Umfeld und deiner Geldbörse gut!

Rauchen aufhören mit Hilfsmitteln

Medikamentöse Entwöhnungstherapien wie Nikotinpflaster, Nikotinkaugummi und Nikotinnasenspray können Raucher dabei helfen mit dem Rauchen aufzuhören. Voraussetzung ist auch hier, dass diese in Absprache, oder auch unter der Aufsicht von einem Fachmann wie z.B. einem Arzt stattfinden.

Hier findest du einige wichtige Tipps, Hinweise und Strategien, wenn dich Hilfsmittel dabei unterstützen sollen Nichtraucher zu werden.

Sollte ich auf Ersatzpräparate zurückgreifen?
Es dauert nur wenige Sekunden nach dem Inhalieren des Rauchs bis das Nikotin über die Lungenbläschen bereits ins Gehirn gelangt und hat dort verschiedene Nervenzentren angeregt.  Man fühlt sich wacher, konzentrierter und gleichzeitig gelassener. Je mehr man raucht, desto mehr Nikotinsensoren entwickeln sich und verstärken somit das Verlangen nach der Zigarette. Diese Sensoren haben sich an die tägliche Nikotindosis gewöhnt und der Körper reagiert mit Entzugserscheinungen, wenn dieser kein Nikotin mehr erhält. Gegen diesen Effekt helfen Ersatzpräparate mit dem Wirkstoff Nikotin. Sie führen dem Körper über die Haut bzw. Mundschleimhaut kleinere Mengen Nikotin zu, so dass das Rauchverlangen abnimmt. Deren Einsatz muss jeder für sich selbst entscheiden, denn es geht auch ohne Ersatzmittel. Außerdem muss man sich ins Bewusstsein rufen, dass die Ersatzpräparate die Sucht nur verlagern, sie greifen also die Ursache nicht an.

Rituale bewusst machen und vermeiden
Der Griff zur Zigarette ist häufig gekoppelt an bestimmte Situationen des täglichen Lebens: z. B. an die Tasse Kaffee nach dem Essen, an die Minuten an der Bahn- oder Busstation, an Arbeitsabläufe, die volle Konzentration verlangen oder auch an den Weg zum Supermarkt. Als zukünftiger Nichtraucher mach dir die für dich typischen Rauch-Situationen bewusst. Schreibe alle Ereignisse auf, die dich zur Zigarette greifen lassen. Diese Auslöser solltest du dann bewusst ignorieren, z. B. keine Zigarette zur Tasse Kaffee rauchen. Beginne mit dem Abgewöhnen am Besten in einer Zeit körperlicher und geistiger Ruhe und Entspannung. Dann entfallen viele typische Rauchrituale, und neue Eindrücke lenken dich von deinem Rauchverlangen ab.

Einen festen Termin für das Aufhören setzen
Setze dir einen konkreten Termin, an dem du bestimmst: „Ab heute werde ich keine einzige Zigarette mehr rauchen.“ Du musst den festen Entschluss fassen, ab sofort überhaupt nicht mehr zu rauchen, denn allmähliches Abgewöhnen führt selten zum Erfolg. Hast du z.B. gleichmäßig über den Tag verteilt geraucht, dann kann dir vielleicht das Nikotin-Pflaster helfen. Es wird morgens an einer beliebigen Stelle aufgeklebt und abends wieder abgenommen um nachts nikotinfrei zu sein und den Körper langsam zu entgiften. Bei unregelmäßigem Zigarettenkonsum, zum Beispiel nur zum Kaffeetrinken und abends beim Weggehen, machen Nikotin-Kaugummis vielleicht mehr Sinn. So kannst du körperliche Entzugssymptome vermeiden und endlich mit dem Rauchen aufhören.

Wenn möglich sollte auf Ersatzpräperate verzichtet werden, da die Dauer der Nikotinzufuhr nur unnötig verlängert wird. Ob das auch bei dir der Fall ist, sollte ebenfalls ein Fachmann wie z.B. ein Arzt prüfen.

Stärke dein Unterbewusstsein

Wenn du mit dem Rauchen aufhören möchtest, dann ist es wichtig, dass du dir nicht nur gute physische Voraussetzungen schaffst (z.B. durch eine gesunde Ernährung, Bewegung und ausreichend Schlaf), sondern auch eine psychische. Eine Möglichkeit, wie du deine Willenskraft noch weiter steigern kannst lautet: Positive Bestärkung

Entscheide dich für einen Satz, der dich ermutigt und den du dir selbst beispielsweise morgens vor dem Spiegel sagen könntest:

„Ich schaffe es, und ich werde stolz auf mich sein!“

Das mag vielleicht albern klingen, aber es kann dein Unterbewusstsein bzw. deine Willenskraft tatsächlich positiv beeinflussen. Bedenke bitte auch hier: Um mit dem Rauchen aufhören zu können solltest du die Möglichkeiten nutzen, die dir zur Verfügung stehen (davon ausgenommen an dieser Stelle: Ersatzpräparate).

Nachdem du z.B. morgens deinen Satz vor dem Spiegel sagst, stell dir vor wie dein Alltag ohne Zigaretten-Sucht aussehen wird, was du mit deinem eingesparten Geld anfangen kannst und wie locker du z.B. in Zukunft die Treppen zum Büro heraufsprinten wirst. Mache dir klar, dass du körperlich gesünder bist, frischer aussehen wirst und nicht mehr nach dem blauen Qualm riechst, wenn du erst einmal aufgehört hast. Ich kann dir übrigens aus eigener Erfahrung sagen: Nachdem du mit dem Rauchen aufgehört werden sich deine Sinne (Schmecken und Riechen) erheblich verbessern. Wenn du das erste Mal an einem frisch gemähten Feld vorbeigehen wirst, dann wirst du wissen was ich meine. Es ist herrlich!

Die Zigarettenlücke nicht mit Süßigkeiten ausfüllen

Viele Raucher, die Nichtraucher werden wollen, sind besorgt bzgl. einer möglichen Gewichtszunahme. Wenn du dich dazu entscheidest mit dem Rauchen aufhören zu wollen, dann erstell dir vorher einen kleinen Ernährungsplan und achte auf deine Ernährung. Häufig fehlt Rauchern zudem das Gefühl „etwas in der Hand zu haben“. Wenn du nervös sein solltest, dann nutze einen Stift, oder auch Geschicklichkeitsspiele für die Hände, aber verzichte auf Süßigkeiten bzw. auf das naschen aus Langeweile (, oder weil du z.B gestresst bist).

Ersetze deine Ausgaben für Zigaretten durch Dinge, die dir Freude machen, oder spare das Geld so, dass du die Sparfortschritte sehen kannst. Gut angelegt wäre es zum Beispiel auch in Kursen, die Entspannung und Stressreduktion vermitteln, oder in neue Hobbys. So verringerst du die Gefahr, dass du später aus Langeweile oder Stress wieder zur Zigarette greifen wirst.

Sich selbst unter Erfolgsdruck setzen

Auch dieser Tipp wird dich vielleicht verwundern, aber dieser ist besonders wichtig und kann dir langfristig dabei helfen endlich Nichtraucher zu werden. Erzähle möglichst vielen Freunden, dass du aufgehört hast zu rauchen. Selbstvertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Zudem kann ein bisschen Druck durch prüfende Blicke nicht schaden. Dadurch, dass du anderen von deinem Ziel erzählst, hast du unterbewusst das Gefühl, dass nicht nur du, sondern auch zum Beispiel deine Freunde von dir enttäuscht wären, solltest du wieder zu einer Zigarette greifen. Dieser Druck kann dir dabei helfen endlich mit dem Rauchen aufzuhören.

Setze dich bitte jedoch nicht zu stark unter Druck – sonst wird die Stress-Gefahr zu groß!

Raucher-Plätze am Anfang meiden

Meide am Anfang Orte und Situationen, in denen es dir besonders schwer fallen könnte, das Rauchen zu unterlassen, wie Kneipen und Clubs zum Beispiel. Wenn du dennoch ausgehst, dann trink lieber Fruchtsäfte, die schmecken mit Zigaretten kombiniert schlechter als z.B. Cola oder alkoholische Getränke. Kaue ruhig auch „normale“ Kaugummis um einen frischen Geschmack im Mund zu behalten. Lasse dich nicht vom Geruch der um dich herum angezündeten Zigaretten und dem Klicken von Feuerzeugen verführen. Wenn du diese Punkte als Ritual identifiziert hast, mache dir das vor dem Ausgehen noch einmal bewusst. Sollte dir im Club eine Zigarette angeboten werden und du „Nein danke“ antwortest, wirst du merken, wie du stolz du auf dich sein wirst.

Nichtrauchen – Ein finanzieller Aspekt

Zigaretten kosten in der Regel mehr, als man vielleicht auf den ersten Blick glauben mag. Wenn es um die längerfristige Motivation geht, Nichtraucher zu bleiben, hilft es das nicht Rauchen auch aus finanzieller Sicht zu betrachten.

Ein sehr einleuchtender Grund, der für das Rauchen abgewöhnen spricht, sind die finanziellen Vorteile. Sich das gesparte Geld vor Augen zu führen, hilft sicherlich beim Rauchen abgewöhnen. Während sich gesundheitliche Fortschritte teilweise erst viel später zeigen, kann man gespartes Geld sofort verbuchen.  Man könnte argumentieren, dass das Geld für Zigaretten kein verlorenes Geld ist, denn schließlich erhält der Käufer ja eine Gegenleistung. Im Grunde stimmt das auch, nur darf man nicht alleine den Preis eines Gutes betrachten, sondern auch seinen Nutzen, den es im Vergleich zu anderen Produkten stiftet. Es stellt sich die Frage, ob man als Zigaretten-Konsument nicht mehr für sein Geld bekommt, wenn man sich für andere Produkte entscheidet, die langfristig mehr Freude bereiten können. Mit dem Rauchen aufzuhören rentiert sich in den meisten Fällen. Indem du dir deine kurz- wie längerfristigen Zigaretten Kosten vor Augen hältst, wirst du dich auch langfristig leichter motivieren können Nichtraucher zu werden. Gerade Haushalte mit niedrigem und mittlerem Einkommen schädigen sich durch das Rauchen oft erheblich. Das Geld, das hier für Zigaretten ausgegeben wird, fehlt oft an anderer Stelle. Wenn sich zwei Erwachsene in einem Haushalt das Rauchen abgewöhnen, spart man oft bis zu 300 € monatlich an Zigaretten Kosten. Dieser Betrag kann beispielsweise auf Dauer hochgerechnet den Unterschied zwischen Miete und Eigenheim ausmachen.

Geld als Motivation nutzen
Nichtraucher bleiben (oder auch mit dem rauchen aufhören) fällt die womöglich leichter, wenn du dir dein gespartes Geld vor Augen hältst, denn erst dann kannst du wirklich erfassen, wie viel Geld Zigaretten kosten und welche schönen Dinge du dir stattdessen kaufen kannst. Der Wohlstandszugewinn wird dir auch in Zukunft immer wieder zeigen, wie sehr sich das Nichtrauchen doch lohnt. Zigaretten kosten oft eine Stange Geld, das an anderer Stelle möglicherweise sinnvoller eingesetzt werden kann.

Rauchen kann dich bis zu 150 € im Monat kosten, im Extremfall sogar noch mehr. Dieses Geld stünde auch für eine Ratenzahlung zur Verfügung, falls du dich für das Nichtrauchen entscheiden solltest. Für 80 €, 100 € oder gar 150 € monatlich könnte man die Raten für einige attraktive Produkte abbezahlen, z.B. für einen Fernseher, ein Smartphone, oder auch für deinen Computer.

Wenn du das Geld, das Zigaretten kosten, lieber sparen möchtest, anstatt es z.B. für einen Produktkauf zu nutzen, dann kannst du mit Hilfe dieses gesparten Geldes Zinsen erhalten z.B. wenn du es auf ein Tagesgeldkonto, oder Festgeldkonto einzahlst. Vielleicht motiviert dich ja genau das Wissen, jeden Monat z. B. 100 € in eine Lebensversicherung, oder auch einen Aktienfonds einzuzahlen zu können. Statt deine Gesundheit zu gefährden, sorgen du dich um deine persönliche Zukunft. Ein toller Gedanke!

Egal ob du dein Zigarettenbudget für eine schönere Wohnung, ein besseres Auto, den neuesten High-End-PC, oder Aktien ausgibst, machen dir immer wieder den materiellen Gewinn bewusst. Dadurch erlebst du, was Zigaretten kosten und kannst zugleich sehen, wie das nicht Rauchen Wünsche erfüllen, oder materielle Ängste nehmen kann. Zudem werden die Preise für Zigaretten im März 2018 erneut erhöht. Ein Grund mehr endlich mit dem Rauchen aufzuhören!

Genieße deine zusätzliche Kaufkraft! Mach dir sich bewusst, was du für das eingesparte Geld bekommen kannst. So wirst du leichter Nichtraucher bleiben können!

Regelmäßig Sport treiben

Wenn du endlich Nichtraucher werden willst, dann solltest du nach einem möglichst attraktiven Ersatz für das Rauchen suchen. Im besten Fall handelt es sich dabei um etwas Gesundes, das die eigenen Ziele und das Wohlbefinden fördert. Sport kann eine solche Alternative darstellen. Wenn du bereits viel Sport getrieben hast, dann brauche ich dir das an dieser Stelle wahrscheinlich nicht mehr zu erzählen, denn dann ist dir die Freude an der Bewegung und der sportlichen Leistung, aber auch das entspannende Gefühl der körperlichen Erschöpfung, bereits bestens bekannt.

Es dürfte dir dann auch klar sein, dass du sportliche Aktivitäten auf deinem Weg zum Nichtraucher sehr gut einsetzen kannst. Ich möchte dir an dieser Stelle kurz zeigen wie hilfreich Bewegung auf deinem Weg zum Nichtraucher sein kann. Während des Sports ist Rauchen sowieso undenkbar. Während du läufst, oder Gewichte hebst, kannst du weder rauchen, noch wirst du voraussichtlich ein Verlangen dazu spüren. Hinzu kommt, dass länger anhaltende Bewegung (z. B. Jogging) ein natürliches Hochgefühl erzeugen kann. Dieses natürliche Hochgefühl kann deine Lust auf Nikotin ebenfalls abschwächen. Ebenso hilfreich ist das angenehme Erschöpfungsgefühl nach der körperlichen Anstrengung. Dieses beschert dir eine gewisse Zufriedenheit und ein körperliches Wohlgefühl.

Besonders geeignet als Unterstützung auf dem Weg zum Nichtraucher sind körperlich eher fordernde Sportarten. Falls dir als werdender Nichtraucher keine geeignete Sportart einfallen sollte, mit einem Fitnessstudio dürftest du in der Regel nicht schlecht beraten sein. Wann immer dir der Nikotinentzug Probleme bereitet, kannst du einfach in das Fitnessstudio deiner Wahl gehen und mit dem Training beginnen und das unabhängig vom Wetter.

Nicht alle Menschen finden Freude an der Bewegung. Falls du zu diesen gehören solltest, du Sport aber dennoch auf deinem Weg zum Nichtraucher einsetzen möchtest, kannst du vielleicht deine Eitelkeit nutzen um dich zu motivieren. Verfolge mit, wie sich deine Figur verbessert und du immer attraktiver wirst. Erfreue dich daran, dass deine Haut durch das Schwitzen und dem ausbleibenden Nikotin sicherlich gesünder aussehen wird. Lege den Fokus auf dich, deine Gesundheit und auch dein das neu gewonnene Selbstwertgefühl! Mit dieser Kombination wirst du tolle Ergebnisse erzielen können!

Wichtiger Hinweis: Um gesundheitliche Risiken zu vermeiden, solltest du auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen, bevor du mit einer sportlichen Betätigung beginnst.

Unterstützung durch Gleichgesinnte suchen

Wieso das Leben unnötig schwer machen – Hol dir Unterstützung von anderen Menschen, die ebenfalls mit dem Rauchen aufhören möchten. Das kann zum Beispiel die Teilnahme an Gruppentreffen sein. Dort treffen sich Gleichgesinnte, die wie du ebenso fest entschlossen sind, das Rauchen aufzugeben. Auch bieten Smartphones und Chats mittlerweile eine gute Lösung um gemeinsam Nichtraucher zu werden. Wenn du das Gefühl hast, dass du dem Druck vielleicht nicht Stand halten kannst, dann können dir schnell andere helfen dich in deinem Vorhaben endlich Nichtraucher zu werden unterstützen. Auch wird es dir gut tun, wenn du anderen Menschen von deinen bereits erzielten Erfolgen erzählen kannst. Dieses gute Gefühl wird auch dir dabei helfen das Rauchen aufzugeben.

Nichtraucher werden – Soziale Vorteile

Es hat im sozialen Alltag viele Vorteile Nichtraucher zu werden und dass nicht erst seit dem Gesetz zum Schutz von Nichtrauchern. Raucher spüren immer häufiger sozialen Druck durch Benachteiligungen und Vorschriften, die ihnen auferlegt werden.

Das Gesetz zum Schutz der Nichtraucher macht den Alltag für Raucher komplizierter, ganz besonders wenn man regelmäßig eine Zigarette benötigt. Die örtlichen Möglichkeiten, an denen das Rauchen erlaubt ist, werden immer seltener und unkomfortabler. Man denke nur an die Raucherkabinen an Flughäfen und die begrenzten Möglichkeiten an Bahnsteigen. Viele Raucher müssen deshalb heutzutage bei Wind und Wetter draussen ihre Zigarette rauchen.

Rauchen kann die Partnersuche erschweren

Für viele Raucher kommen nur jene Nichtraucher als Partner/in in Frage, die sich an deren Rauchgewohnheit nicht stören. Das bedeutet, dass der andere Teil der Nichtraucher sich nur schwer vorstellen könnte, mit einem Raucher auf Dauer zusammen zu sein. Nichtraucher hingegen dürften normalerweise mit deutlich weniger Beschränkungen bei der Partnerwahl konfrontiert sein. Dies galt im menschlichen Miteinander schon immer als einer der entscheidenden Vorteile Nichtraucher zu sein.

Mögliche Nachteile im Berufsleben

Raucher und Raucherinnen verursachen dem Arbeitgeber oft mehr Kosten und sind z.T. auch weniger produktiv als Nichtraucher. Das liegt einerseits an den häufigen und beliebten Rauchpausen, die zum Teil viel Zeit einnehmen können, andererseits aber auch an den häufigeren Fehlzeiten aufgrund der schlechteren Gesundheit bzw. des schlechteren Immunsystems. Viele Unternehmen arbeiten sehr kostenbewusst und gewinnorientiert und legen daher großen Wert auf Produktivität und Effizienz.

In den meisten Branchen und Berufsgruppen kommen auf jede ausgeschriebene Stelle gleich mehrere Bewerber und Bewerberinnen. Es könnte sein, dass ein Unternehmen eher Nichtraucher und Nichtraucherinnen als Mitarbeiter präferiert. Sollten sich auf eine ausgeschriebene Stelle mehrere Bewerber und Bewerberinnen mit sehr ähnlichen Qualifikationen bewerben, dann könnte in dem Fall die Wahl (unterbewusst) auf den Nichtraucher fallen.

Sich durch Rückschläge nicht entmutigen lassen

Hab keine Angst vor Rückschlägen! Rückschläge sind menschlich und bedeuten keinesfalls, dass du es nicht schaffen kannst – es wird bei Rückschlägen vielleicht ein bisschen länger dauern, aber vergiss nicht: Nichtraucher werden ist ein Prozess.

Du solltest dich aber, nachdem du doch eine Zigarette geraucht hast fragen, ob diese wirklich ein Genuss war. Wahrscheinlich wird sich diese nicht gut angefühlt haben (da du gegen deine eigenen Regeln verstoßen hast). Dieses Gefühl behalte bitte in Erinnerung, dann ist auch ein Rückschlag kein Problem!

Weitere Tipps für den mentalen Entzug

Der körperliche Entzug, den du durchmachen wirst wenn du mit dem Rauchen aufhörst, ist das Eine. Es gibt auch auch einen mentalen Entzug, der bei einigen Menschen sogar stärker als der körperliche ausfallen kann. Diesen mentalen Entzug musst du unbedingt mit den notwendigen Gegenmaßnahmen – also deiner eigenen geistigen Einstellung – regulieren.

Stelle dir das gewünschte Endergebnis so genau wie möglich vor

Das Denken in Bildern hat auf deinen Geist einen größeren Einfluss, als wenn du lediglich in Worten denkst, da du deine Fantasie intensiver für diesen Vorgang nutzen musst. Diesen Umstand kannst du dir zu Nutze machen, wenn du mit dem Rauchen aufhören möchtest!

Es gilt dabei, dass du dir das gewünschte Endergebnis so bildhaft und genau wie möglich vorstellst. Wenn du also Nichtraucher werden willst, so stelle dir in deinen Gedanken immer wieder bildlich vor, wie du den gesamten Tag fit und vital verbringst, ohne dabei auch nur eine Zigarette zu rauchen. Stelle dir vor wie du mit einer Gruppe von Menschen, die du liebst bzw. magst, bei einem tollen Essen sitzt, gute Gespräche führst und dabei überhaupt kein Verlangen nach einer Zigarette verspürst. Stell dir vor wie gut die Blumen wieder riechen werden und wie gut dir dein Lieblingsessen wieder schmecken wird. Versuche dabei an die Aktivität möglichst vieler Sinne zu denken. Dieser Vorgang wird dich unterbewusst dabei unterstützen Nichtraucher zu werden.

Rauchen aufhören – über ein Belohnungssystem

Viele Menschen reagieren auf Belohnungen oftmals sehr positiv. Das lässt sich auch nutzen, um endlich Nichtraucher zu werden. Ein Belohnungssystem, das genau auf deine Wünsche und Neigungen abgestimmt ist, kann dir dabei helfen mit dem rauchen aufzuhören.  Nicht wenige Raucher wünschen es sich ernsthaft nicht mehr nikotinabhängig zu sein. Im Einzelfall kann sich dabei sogar eine wirkliche Leidensgeschichte ergeben, die vielleicht noch von Krankheiten begleitet wird. Umso mehr bedeutet Betroffenen womöglich das Gefühl endlich Nichtraucher zu werden. Mit ein wenig Fantasie findet man mit Sicherheit einen Weg sich die Raucherentwöhnung etwas reizvoller zu gestalten. Von dem Geld für Zigaretten kann zum Beispiel einiges abbezahlt werden, egal ob es der neue Fernseher, oder Computer ist. Wer bereit ist über einen gewissen Zeitraum etwas zu investieren, kann das Ziel endlich Nichtraucher zu werden, besonders angenehm erreichen, zumindest aus materieller Sicht. So kann das gesparte Geld zum Beispiel angelegt werden, auf zum Beispiel einem Tagesgeldkonto. Wenn Familie und Freunde das Ziel der Rauchfreiheit über Belohnungen ebenfalls noch unterstützen, dann dürften die Erfolgschancen um ein weiteres Stück steigen.

Nichtraucher werden durch mentales Training

Eine Möglichkeit die Raucherentwöhnung erfolgreich anzugehen liegt in der Anwendung mentaler Techniken. Durch diese Techniken kann man unter anderem seinem Unterbewusstsein klare Anweisungen senden, die die Raucherentwöhnung unterstützen sollen.

Entspannungsübung für Nichtraucher
Zum Nichtraucher werden durch Mentaltraining bedeutet erst einmal zu lernen wie man sich entspannt. Im Folgenden möchte ich dir ein Beispiel bzw. eine Anleitung zeigen mit der du dich leichter mental mit dem Nichtrauchen auseinandersetzen kannst:

Wähle dazu am Besten einen ruhigen, gemütlichen Ort, an dem du dich ungestört wohlfühlen und entspannen kannst. Lege dich auf deinen Rücken und strecke deine Hände und Füße entspannt aus. Nimm die Schwerkraft wahr, die auf deinem Körper lastet. Atme ruhig, tief und vor allem gleichmäßig. Fühle die entspannend wirkende, elektrisierende Kraft, die durch deinen Körper strömt. Höre deinen Herzschlag und lasse deinen Gedanken freien Lauf, bis sie zur Ruhe kommen.

Gehen anschließend gedanklich jedes deiner Körperteile durch und entspanne dabei bewusst die Muskeln in diesem Bereich deines Körpers. Fühle, wie der entsprechende Bereich deines Körpers immer schwerer wird, wie sich die einzelnen Verkrampfungen und Verspannungen lösen. Beginnen dabei am Besten mit deinen Füßen und wandere gedanklich hoch zu deinen Unterschenkeln, den Oberschenkeln und dem Beckenbereich. Entspanne deinen Bauch, deine Brust, deine Arme, deine Hände, deine Finger, deine Schultern, deinen Hals, deinen Kiefer und letztendlich deine Gesichtsmuskeln. Entspanne deine Ohren, deine Augen und deine Kopfhaut.

Bleibe zehn bis fünfzehn Minuten (anfangs kann es ruhig weniger sein) so liegen und versuche möglichst an nichts zu denken. Lasse jeden Gedanken sofort verschwinden, oder besser gar nicht erst aufkommen.

Eine Raucherentwöhnung mit der Unterstützung von Entspannungsübungen erfordert nicht viel Zeit pro Tag. Solltest du mal einen Tag auslassen, dann ist das auch kein Problem. Nach ungefähr einer Woche regelmäßigem Training dürftest du gelernt haben deinen Körper und Geist zu entspannen. Die Entspannungsübung für Nichtraucher muss erst einigermaßen beherrscht werden, bevor du zur nächsten Phase, der sogenannten Autosuggestion, übergehen kannst. Die Entspannungsübung wird dir sicherlich von Versuch zu Versuch leichter fallen, da du im Laufe der Zeit die nötige Erfahrung darin gewinnen wirst.

Diese Entspannungsübung für Nichtraucher kannst du natürlich auch ohne den folgenden Autosuggestionsteil durchführen.

Raucherentwöhnung durch Autosuggestion
Im entspannten Zustand sollte dein Geist offener für innere Signale sein, die zukünftige Verhaltensweisen (Raucherentwöhnung) beeinflussen. Du möchtest dein Rauchverhalten aufgeben und stattdessen deine Raucherentwöhnung erfolgreich zu Ende bringen? Diese wichtige Entscheidung musst du nun deinem Bewusstsein und Unterbewusstsein mithilfe deiner Vorstellungskraft verdeutlichen. Programmiere dich dafür selbst: Ersetze den Raucher-Modus durch das mentale Erleben deiner erfolgreichen Raucherentwöhnung.

Das Unerwünschte
Sieh dich selbst vor deinem geistigen Auge eine Zigarette rauchen. Betrachte die Zigarette in Ruhe. Hör das Knistern, während du dir Feuer gibst. Der Geschmack des Rauches dringt durch deinen Mund und deine Nase. Das Nikotin wird von deinem Körper aufgenommen und deine Sucht wird befriedigt. Um dich herum liegt eine dichte Rauchwolke. Dieses Bild lässt du nun verschwinden. Langsam wird das Bild kleiner und verblasst zunehmend in deiner Wahrnehmung.

Das Erwünschte
Tausche nun das alte Bild gegen das neue aus und lasse dieses immer deutlicher erscheinen. Sieh dich selbst in Situationen, in denen du sonst eine Zigarette rauchen würdest, vielleicht nach dem Essen, abends mit Freunden, oder während der Arbeit. Der Unterschied liegt darin, dass du zum Nichtraucher geworden bist und du dich dabei sehr wohl fühlst. Du hast die Situation ohne Zigaretten völlig im Griff und dir geht es gut dabei. Dein Atem ist frei und du musst dir nicht andauernd einen erlaubten Platz zum Rauchen suchen.

Wichtiger Hinweis: Die beiden vorgestellten Übungen sollen lediglich einen Einblick in die Möglichkeiten der mentalen Methoden zur Rauchentwöhnung geben. Sie sind als Beispiel zu sehen, wie solche Methoden und Übungen aussehen können. Wenn du dich für deine Raucherentwöhnung näher mit mentalen Übungen auseinandersetzen möchtest, solltest du auf entsprechende Literatur zurückgreifen, oder auch die Hilfe eines Therapeuten beanspruchen.

Auch wenn du dir das gewünschte Ergebnis in Bildern vorstellen solltest, wirken oft auch wiederholte sprachliche Beeinflussungen sehr gut. Man spricht dabei auch von Autosuggestion. Hier noch ein paar Anmerkungen dazu:

Du solltest dir einen Spruch überlegen, der leicht zu merken ist und den du dir entweder laut oder auch in Gedanken immer wieder selbst sagst. Ein weiterer solcher Spruch könnte zum Beispiel lauten:

„Mir gelingt es mit Leichtigkeit das Rauchen zu unterlassen und ich fühle mich rundum wohl und gesund!“

Wie du vielleicht merkst, sollte ein solcher Spruch immer positiv formuliert werden. Vermeide es außerdem Worte wie „kein“ oder „nicht“ zu gebrauchen um es deinem Unterbewusstsein möglichst leicht zu machen. Zudem wirken positive Formulierungen motivierender. Wenn du die Möglichkeit hast, deinen Spruch laut aufsagen zu können, dann solltest du das tun. Du wirst feststellen, dass je mehr Erfolge du erzielt hast, desto lauter und selbstbewusster wirst du deinen Spruch aufsagen können. Zudem hilft dir auch hier wieder der Sinn: „Hören“. Du hörst die motivierenden Worte, daher wirken sie besser.

Was passiert, wenn ich mit dem Rauchen aufhöre?

Wenn du mit dem Rauchen aufhörst, dann werden i.d.R. folgende negative Begleiterscheinungen aus deinem Leben verschwinden bzw. werden deutlich verringert werden:

  • Vorzeitiges Altern der Haut (Falten, Altersflecken, Unreinheiten..)
  • Schlechter Atem / Mundgeruch
  • Gelblich verfärbte Zähne
  • Parodontose und sonstige Zahnfleischprobleme (die durch das Rauchen hervorgerufen wurden)
  • Schlecht riechende Kleidung, Haare und Heimtextilien
  • Gelbe Finger(-nägel) durch das Nikotin der Zigaretten
  • Verbesserung des Blutdrucks (solange dieser durch das Rauchen negativ beeinflusst wurde).

Zu den „klassischen“ negativen Auswirken und Folgen des Rauchens gehören unter anderem auch noch:

  • Herzkreislauferkrankungen
  • Herzinfarkt
  • Thrombosenbildung
  • Raucherbein
  • Potenzprobleme

Nicht nur das, du gewinnst auch einige positive Eigenschaften hinzu!
Durch den Umstand, dass sich sowohl der Geschmacks- als auch der Geruchssinn verbessern, schmecken deine Speisen wieder besser. Du musst weniger schädliche Gewürze wie etwa Salz oder Geschmacksverstärker verwende um das gleiche Geschmackserlebnis zu haben.

Deine Fitness verbessert sich. Alltägliche Anstrengungen wie etwa die Hausarbeit oder auch das Treppensteigen werden dir wesentlich leichter fallen und lassen dich nicht mehr so schnell außer Atem kommen.

Du wirst frischer und gesünder aussehen, deine Haut wird besser durchblutet und kleine Falten und sichtbare Äderchen werden zurückgehen.

Du wirst besser atmen können! Bei körperlicher Anstrengung wirst du nicht mehr in den Raucherhusten verfallen. Dein Körper kann zudem besser mit Sauerstoff versorgt werden.

Müdigkeit, Abgeschlagenheit und allgemeine Lustlosigkeit können abnehmen, du wirst motivierter und tatkräftiger.

Rauchen aufhören – Langfristig Nichtraucher bleiben

Das Risiko rückfällig zu werden ist unmittelbar nach dem Rauchstop, ebenso aber auch auf längere Sicht vorhanden. Ich möchte dir an dieser Stelle noch ein paar wertvolle Tipps an die Hand geben, mit denen du langfristig rauchfrei bleiben kannst. Dazu gehört das Aufzeigen von Risiken, bei denen du in Gefahr kommen könntest wieder mit dem Rauchen zu beginnen.

Rückfallgefahr vermeiden und Nichtraucher bleiben

Wer meint nach den ersten Tagen Nikotinentzug körperlich und psychisch das Schlimmste überstanden zu haben, liegt gar nicht so falsch. Ebenso kann man in der Regel davon ausgehen, dass man beispielsweise nach einem Jahr Nikotinentzug nicht mehr rückfällig wird, da man ja bereits sehr viele Tage ohne Zigarette geschafft hat. Dennoch gibt es immer wieder Fälle in denen Menschen nach einem Jahr oder länger wieder zur Zigarette greifen. Einige ehemalige Raucher werden nach einer bestimmten Zeit rückfällig (z. B. ein bis zwei Jahre). Bei einem solchen Rückfall spielt oft Leichtsinn eine große Rolle. Man fühlt sich sicher, denkt man könne wieder eine Zigarette rauchen, nur so zum Spaß, wie es manche Nichtraucher oder Gelegenheitsraucher ab und zu auch tun. Vorsicht vor einem Rückfall ist auch in Situationen angebracht, in denen man früher oft geraucht hat. Dazu gehören private und berufliche Stresssituationen, die Zigarette nach dem Essen, die Zigarettenpausen während der Arbeit, ebenso bei Freizeitvergnügen wie Fußball schauen, oder Kartenspielen mit Freunden. Wenn in solchen Situationen auch noch Raucher anwesend sind, kann die Versuchung zunehmen, wieder rückfällig zu werden. Unter dem Einfluss von Alkohol wird man erfahrungsgemäß besonders leicht rückfällig. Egal ob auf der Firmenfeier, an Silvester,  in der Diskothek, oder in der Kneipe, die Rückfallgefahr ist hier besonders hoch. Selbst wenn man zum Rauchen vor die Tür, oder in einen gesonderten Raum muss, besteht ein gewisses Restrisiko. Wenn man etwas getrunken hat, gilt ganz besonders: Nicht gedankenlos rückfällig werden und statt dessen Nichtraucher bleiben!

Vorsicht, selbst von einer einzigen Zigarette kannst du rückfällig werden! Vor dem Rauchen auch nur einer einzigen Zigarette, oder selbst eines einzigen Zuges ist dringend abzuraten, wenn du Nichtraucher bleiben willst. Man wird zwar nicht immer sofort rückfällig, wenn man ein einziges mal versehentlich eine Zigarette geraucht hat, trotzdem ist es ein ganz gewaltiger Schritt in die falsche Richtung.
Wer Nichtraucher bleiben bzw. langfristig mit dem Rauchen aufhören will, sollte eine Alternative für das Rauchen finden. Belohne dich dafür, dass du Nichtraucher geworden bist. Im Folgenden findest du noch eine kleine Checkliste bzw. einen praktischen Überblick wie du leichter Nichtraucher bleiben kannst:
  • Überlege dir, welcher Ersatz für Zigaretten für dich besonders attraktiv ist und erstelle dir dein eigenes Belohnungssystem.
  • Nie wieder eine Zigarette rauchen ist der beste Schutz davor rückfällig zu werden.
  • Leicht rückfällig wird man in Situationen, in denen man früher gerne geraucht hat.
  • Vorsicht vor Orten, an denen viel geraucht wird.
  • Die Rückfallgefahr ist unter dem Einfluss von Alkohol besonders hoch.

Nichtraucher App

Wenn du mit dem Rauchen aufhören möchtest, dann solltest du es dir am Besten so einfach wie möglich machen. Aus diesem Grund möchte ich dir an dieser Stelle die Vorteile einer Nichtraucher App aufzeigen. Eine Nichtraucher App kann dich nicht nur langfristig motivieren, sondern sie führt dir auch regelmäßig deine bereits erreichten Erfolge vor Augen, sodass dich sogar dein Smartphone dabei unterstützen kann endlich rauchfrei zu werden.

Folge Nichtraucher Apps solltest du dir mal genauer anschauen:

  • Quit Now
  • Get rich or Die smoking
  • Quit smoking
  • Smoke Free
  • Aha!Rauchfrei
  • Durchatmen! Nichtraucher Lite
  • Rauchfrei Pro
  • Grüne Lungen
  • Smoke Less

Was kann dir eine Nichtraucher App bieten?
Letztendlich ist es wichtig, dass du die für dich passende Nichtraucher App findest, denn nur dann wirst du diese regelmäßig nutzen und von dieser bestmöglich profitieren können. Jede App hat meist einen eigenen Schwerpunkt, daher solltest du am Besten alle genauer prüfen, bevor du dich für eine entscheidest. Im Folgenden möchte ich dir noch ein paar allgemeine Funktionen zeigen, damit du eine ungefähre Vorstellung davon erhältst, inwiefern dich eine Nichtraucher App unterstützen kann endlich rauchfrei zu werden.

  • Belohnungen
  • Gespartes Geld
  • Statistiken
  • Gesparte Zigaretten
  • Allgemeine Verbesserung des Gesundheitszustands
  • Informationen bzgl. der Zigaretten-Schadstoffe
  • Festlegung von persönlichen Meilensteinen
  • Allgemeine Motivationsnachrichten
  • z.T. Echzeitergebnisse (Wie viele Zigaretten hast du bereits ausgelassen..)
  • Chatfunktionen für Chats mit anderen Nichtrauchern

Dadurch, dass das Smartphone heutzutage ein täglicher Begleiter geworden ist, kann einen dieses mit Hilfe einer praktischen Nichtraucher App dabei helfen endlich rauchfrei zu werden. Probiere es mal aus!

Dieses Wissen sollte für den Anfang ausreichen, um deine ersten Schritte zum Nichtraucher erfolgreich absolvieren zu können. Wenn dir mein ausführlicher Ratgeber gefallen hat, dann würde es mich sehr freuen, wenn du diesen an alle weiterempfiehlst, die auch mit dem Rauchen aufhören möchten!

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